Warum ein

Fahrausweis?

Krane, Bagger & Teleskoplader

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Warum brauche ich einen Führerschein für Krane, Bagger und Telehandler?

Sicherheit - sowohl in der Bedienung der Maschine, als auch für Ihre Maschinenfahrer sind das A und O, wenn es um den Schutz ihrer Mitarbeiter und ihres Betriebs geht. Eine regelmäßige Aus- und Fortbildung kann eben diese Sicherheit gewähren und schweren Unfällen vorbeugen, denn nur ausgebildete und geprüfte Maschinenfahrer können ihre Baumaschinen auch sicher bedienen. Wir haben uns dies zur Aufgabe gemacht und bieten Ihnen deswegen den Fahrausweis nach DGUV Regel 100-500 aus Theorie und Praxis an, der unsere Teilnehmer zum sicheren Umgang mit der Maschine befähigt. Damit erfüllen Sie die gängigen gesetzlichen Vorschriften und Regeln der DGUV sowie die EU Arbeitsmittelrichtlinie 2009/104/EG und sichern sich, ihre Mitarbeiter und Ihren Vertrieb ab. 

Wir haben Ihnen hier alles Wichtige zum Fahrausweis anschaulich zusammengefasst:

INTERVIEW mit Dipl.-Ing. Günter Schipper (Geschäftsführer Schipper Certification)

Das sagt der Experte dazu

„Schulungen sind nicht nur sinnvoll, sondern auch gesetzlich gefordert“, stellt Experte Dipl.-Ing. Günter Schipper klar. Im Experteninterview mit dem Geschäftsführer der Schipper Certification, haben wir die wichtigsten Grundsätze zum Thema Fahrer- und Bedienerschulungen zusammengefasst.

Brauchen Fahrer eine Schulung für Krane und Umschlagbagger?

G. Schipper: „Für Bedienerschulungen gibt es in Europa klare Vorgaben, es gilt die Arbeitsmittelrichtlinie 2009/104/EG, welche die Benutzung von Arbeitsmitteln regelt. Es ist von einer „angemessenen Unterweisung auch in Bezug auf die mit der Benutzung verbundenen Gefahren“ die Rede. Damit sind die Arbeitgeber in der Pflicht, ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen.“

Das gilt also europaweit, wie sieht es darüber hinaus aus?

G. Schipper: „Viele Länder, auch außerhalb der EU, haben sich an der Arbeitsmittelrichtlinie orientiert. Darüber hinaus regeln länderspezifische Verordnungen oft die Schulungen im Detail. In Deutschland ist das beispielsweise im Paragraph 12 der Betriebssicherheitsverordnung geregelt.“

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Unterweisung?

G. Schipper: „Grundsätzlich hat die Erstunterweisung vor der ersten Inbetriebnahme der Maschine zu erfolgen. Die Unterweisung ist dabei weit mehr als eine bloße Einweisung.

Das sagen unsere Kunden: Günter Schipper, Inhaber Schipper Certification

Die geforderte Bedienerschulung muss neben dem praktischen Umgang mit dem Gerät auch Verhaltensregeln bei Gefahren und Störungen und arbeitsschutzrechtliche Punkte abdecken. Zudem fordert der Gesetzgeber eine regelmäßige Auffrischung,
mindestens einmal jährlich.“

Worauf muss ich achten, wenn ich einen Fahrausweis für meine Mitarbeiter buchen möchte?

G. Schipper: „Hier gilt es immer auf die notwendige Zertifizierung zu achten, wir haben beispielsweise die SENNEBOGEN Akademie im März 2015 nach dem DGUV Grundsatz 309–003 und der ISO 15513/SAE J 1238 für internationale Bedienerschulungen zertifiziert. Der ausgestellte Befähigungsausweis ist damit auch international gültig.“

Ihr Fahrausweis bei uns

Unsere Zertifikate

FAQs

Was kostet mich ein Fahrausweis?

Die Kosten für einen Fahrausweis richten sich nach den aktuell gültigen Tagessätzen für Schulungen in der SENNEBOGEN Akademie. Die Dauer beträgt zwei Schulungstage. Unsere aktuellen Preise findest du hier. [Verlinkung zu definieren]. Die Preise verstehen sich inkl. Übernachtung und Verpflegung.

Welchen Führerschein brauche ich, um meine Maschine bedienen zu dürfen?

In der SENNEBOGEN Akademie bieten wir drei Typen an Fahrausweisen an: Die Fahrausweise für Krane gelten für Mobil- und Raupenkrane, der Fahrausweis für Umschlagmaschinen ist für mobile Umschlag- und Erdbaumaschinen gültig und für Teleskoplader bieten wir ebenfalls eine separate Fahrerlaubnis.

Wie lange dauert die Führerscheinausbildung?

Unsere Fahrausweise sind auf eine Schulungsdauer von zwei Tagen, je ca. 8 Stunden, ausgelegt.

Gibt es einen Unterschied bei privater und gewerblicher Nutzung, bzw. kann ich auch als Privatperson einen Führerschein ablegen?

Auch privat können die Fahrausweise über die SENNEBOGEN Akademie erworben werden. Für die rein private Nutzung einer Baumaschine auf Privatgelände ist jedoch grundsätzlich kein Führerschein nötig. Viele Baumaschinenvermieter fordern aber ab einer entsprechenden Maschinengröße einen Befähigungsnachweis.

Gelten die Führerscheine nur für SENNEBOGEN Maschinen?

Nein. Grundsätzlich handelt es sich um einen Befähigungsnachweis über eine bestimmte Maschinenkategorie. Der Führerschein ist also nicht auf einen Hersteller bezogen. Trotzdem muss bei jedem Gerät, das bedient wird, eine Einweisung durch den Arbeitgeber zusätzlich erfolgen. Der Fahrausweis vermittelt also die generellen technischen und gesetzlichen Hintergründe zur Maschinengattung. Die Einweisung geht auf die herstellerspezifischen Besonderheiten und die jeweilige Bedienung gesondert ein.

Ist der Führerschein gesetzlich geregelt?

In Europa gilt die Arbeitsmittelrichtlinie 2009/104/EG, welche die Nutzung von Arbeitsmitteln regelt. Dort ist von einer „angemessenen Unterweisung“ die Rede. In Deutschland gelten zudem die einschlägigen DGUV Richtlinien (DGUV Vorschrift 1, 52, 68, Grundsatz 309-003, 308-009), die Betriebssicherheitsverordnung und das Arbeitsschutzgesetz. Alle gemeinsam fordern sie eine Unterweisung in theoretischer und praktischer Ausbildung nach den gesetzlichen Vorgaben.

Gibt es allgemeine Voraussetzungen für den Erwerb von Maschinenführerscheinen?

Allgemeine Voraussetzung, um einen Führerschein abzulegen, ist ein Mindestalter von 18 Jahren, die grundsätzliche gesundheitliche Eignung (gutes Hör- und Sehvermögen) und die entsprechende Kenntnis der deutschen Sprache, um Warnhinweise und Bedienungsanleitungen sicher zu verstehen. Für den Straßenbetrieb ist ggf. eine der Bauart entsprechende EU-Fahrzeugführerscheinklassen zusätzlich erforderlich.

Wie lange ist mein Führerschein gültig?

Grundsätzlich hat der Maschinenführerschein kein Verfallsdatum. Jedoch muss mind. einmal jährlich eine wiederholende Unterweisung erfolgen. Diese dient der Auffrischung, informiert über neue rechtliche Vorschriften und geht auf aktuelle Unfallgefahren gesondert ein. Die jährliche Unterweisung ist Aufgabe des Arbeitgebers und grundsätzlich für alle Arbeitsmittel verpflichtend.

Wie ist die Führerscheinausbildung aufgebaut?

Die Führerscheinausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Für jeden Teil muss eine gesonderte Prüfung abgelegt und bestanden werden. Die Ausbildung kann vor Ort in der SENNEBOGEN Akademie oder auch extern erfolgen.

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Alles Wichtige zum Fahrausweis

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